Blackmagic Pocket Cinema 4K / 6K – Ready to Shoot?

Der umfassende Zubehör-Guide

Die Vorstellung der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K (kurz BMPCC6K) sorgt in der Video- & Filmproduktionsbranche für mächtig Wirbel. Unserer Meinung nach werden durch diese Ankündigung Teile der aktuellen Produktionswelt nachdrücklich verändert. Noch nie hat ein Filmschaffender die Möglichkeit gehabt, so viele Features in einer kompakten und vor allem erschwinglichen Kamera vorzufinden: 6K mit bis zu 50 fps, interne RAW-Aufzeichnung, Super35mm-Sensor, Mini-XLR-Eingang, Canon EF-Mount usw…

Zusammen mit der „kleinen 4K Schwester“, der BMPCC4K, unterstreicht Blackmagic seine Unternehmensphilosophie, professionelle Produkte möglichst erschwinglich für alle zu machen. Selbst kleinere Produktionsfirmen und Jungunternehmer können mit dieser Kamera professionelle High-End-Produktionen bewältigen. Die Kreativität wird also nicht mehr durch die finanziellen Mittel eingeschränkt.

Aber auch bei der BMPCC4K/6K reicht der Body alleine nicht aus, um durchzustarten. Ähnlich wie bei allen Kamerasystemen bedarf es Speicherkarten, Akkus und Objektive, um überhaupt anfangen zu können. Aber nicht nur das: zur Unterstützung der eigenen Handschrift ist eine individuelle Konfiguration mit erweitertem Zubehör unabdingbar. Denn am Ende bleibt doch immer das Ziel, dem Endergebnis alle nur denkbaren Qualitäten „einzuhauchen“. Alles, was einem auf diesem Wege helfen kann, den Workflow zu optimieren oder zu beschleunigen, ist daher Gold wert.

Das Angebot an Zubehör für die BMPCC4K/6K ist bereits jetzt extrem unübersichtlich und nur schwer zu verifizieren. Was genau benötigt wird und was einen wirklichen Mehrwert mitbringt – das bleibt auch in diesem Fall schwierig zu bewerten, besonders für Einsteiger im Video- und Filmsegment.

Genau hier kommt dieser Zubehör-Guide ins Spiel. Er soll einen Überblick über das wichtigste Zubehör verschaffen und auch erklären, wie es weiterhelfen kann.

Kamera-Cage: Die Basis der Kamera

Das Kamera-Cage bildet die Basis aller Konfigurationen rund um den Body und sollte gleich zu Beginn investiert werden. Das Cage bietet mechanischen Schutz für die Kamera und äußerst viele Möglichkeiten zur Anbringung von weiterem Zubehör wie Handgriffe, Kabelklemmen, Schulterpolster, 15/19mm Rohrhalterungen etc.

Das Gehäuse der Pocket 4K und 6K ist in seinen Abmaßen nahezu nahezu identisch. Daher können für die BMPCC6K fast alle BMPCC4K Cages genutzt werden.

Die Liste der entsprechenden Dritt-Hersteller ist sehr umfangreich. Die Wahl hängt immer von der Anwendung und den Wünschen des Anwenders ab.

Jedoch bieten einige Cages wichtige Besonderheiten, die für nahezu alle Anwendungen elementar sind – diese wollen wir hervorheben:

 

SmallRig Half & Full Cage mit individuellen Zubehörmöglichkeiten

Konfigurierbarer Half & Full Cage von Tilta

Weitere Cages

Neben SmallRig und Tilta gibt es natürlich noch sehr viele weitere Hersteller die Cages anbieten.

Die wichtigsten Namen sind:

   

    

    

Objektive: In Glas wird investiert!

Die meisten erfahrenen Filmemacher raten gleich zu Beginn der Filmkarriere in hochwertige Objektive zu investieren, denn diese besitzen nahezu keinen Wertverlust. Nicht selten werden hochwertige Objektive auch beim Umstieg auf ein neues Kamerasysstem weiterhin eingesetzt. Aus diesem Grund sollte die Wahl der richtigen Linse(n) gut überlegt sein.

Die BMPCC4K arbeitet mit einen MFT (Mikro-Four-Thirds)-Sensor und analog hierzu mit einem MFT-Objektiv-Mount. Das Auflagemaß bei dieser Kombination ist sehr gering, was einen großen Vorteil mit sich bringt: Es können verschiedenste Objektivadapter genutzt werden und damit auch viele Objektive zum Einsatz gebracht werden.

Die BMPCC6K besitzt einen Super35-Sensor mit einem EF-Mount. Entsprechend können hier EF-Objektive direkt ohne Adapter angebracht werden. Das hohe Auflagemaßes des EF-Mounts hat allerdings zur Folge, dass anderweitig gefasste Linsen kaum adaptiert werden können.

Festbrennweiten vs. Zoom Objektive / Fotoobjektive vs. Cine-Linsen

Festbrennweiten besitzen nur eine Brennweite. Wird eine andere Brennweite benötigt, muss die Zeit für einen Objektivwechsel vorhanden sein.

Der große Vorteil der Festbrennweiten: Die Objektive sind (vergleichsweise) günstig, leicht und besitzen eine sehr offene Blende. Dies ist besonders wichtig für den oftmals gewünschten „Kino-Look“ (offene Blende = geringe Tiefenschärfe).

Zoom Objektive hingegen besitzen die Eigenschaft, dass die Brennweite ohne Objektivwechsel verändert werden kann. Diese sind daher oftmals teurer, schwerer und auch nicht ganz so lichtempfindlich (geringere Blendenöffnung).

Cine-Objektive besitzen im Vergleich zu Fotoobjektiven einen längeren Fokusweg für weichere Schärfeverlagerungen und einen manuellen Blendenring, um die Blende stufenlos zu schließen. Ebenfalls sind die Objektive meist parfokal und in einem Metallgehäuse gepackt. Ein weiterer wichtiger Vorteil von Cine-Objektiven sind die Zahnkränze an den Objektivringen, um Fokusmotoren oder einen Follow Fokus anzubringen.

Die Qual der Wahl…

Die Wahl des Objektivs hängt sehr stark von der Anwendung bzw. des gewünschten „Looks“ der Produktion ab. Jedes Objektiv hat seine eigene Charakteristik. Dabei ist es immer schwer, die Charakteristik eines Objektivs zu bewerten oder Empfehlungen auszusprechen. Welcher „Look“ gewünscht ist, kann nur der Filmemacher selbst entscheiden und ist abhängig vom Eindruck, welcher vermittelt werden soll.

Unsere Favoriten möchten wir jedoch trotzdem hervorheben:

MFT-Objektive

Metabones MFT zu EF Adapter

  • Unterscheidung zwischen mechanischen Adaptern (Metabones) und Adaptern mit integrierten Glaselement (Metabones Speedbooster)
  • Speedbooster:
    • Kleine Linse eingebaut, die wie eine Art Lupe funktioniert
    • Größerer Bildkreis des Objektivs wird auf die Größe des hinterliegenden Sensors verkleinert
    • Vorteil: Verringerung des Crop-Faktors und Erhöhung der Blendenzahl
  •  Metabones Speedbooster für die BMPCC4K in zwei Varianten
  • „Cine“-Version: Objektiv wird über ein Bajonett-Verschluss verriegelt – ideal für schwerere Objektive

Fujinon MK MFT Objektive – 18-55mm & 50-135mm T2.9

  • Cine-Zoom-Objektive mit einem MFT Mount – daher nur für die BMPCC4K geeignet
  • Brennweiten von 18-55mm und 50-135mm
  • Konstante Blende von T2.9
  • Parfokal – Backfokus kann eingestellt werden
  • Besitzen nahezu kein Breathing
  • Gerechnet für Super35 Sensoren: Crop Faktor von 1,85 bei BMPCC4K
  • Brennweiten (Kleinbild): 33-250mm
  • Günstiger Einstieg in Cine-Objektive

Objektive von Olympus / Panasonic

Panasonic und Olympus bieten eine Reihe an günstigen und guten Fotoobjektiven an. In deren Portfolio finden sich verschiedenste preislich attraktive Zoom-Objektive und Festbrennweiten.

Unsere Favoriten:

Weitere Objektive

Das Objektivportfolio für MFT ist sehr umfangreich. Einige weitere Hersteller sind beispielsweise:

   

    

    

EF-Objektive

Canons Foto Zoom- und Festbrennweiten

Canon bietet eine ganze Menge Zoomobjektive und Festbrennweiten. Am empfehlenswertesten sind dort die Zooms der L-Serie:

  • EF 24-70mm 1:2.8L II USM – Klassischer, lichtstarker Allrounder
  • EF 16-35mm 1:2,8L III USM – Lichtstarkes Weitwinkelobjektiv
  • Nahezu alle Festbrennweiten der L-Serie – ob mit Bildstabilisierung (IS) oder mit sehr geringen Blendenwerten von bis zu f1.4

Aber auch die höherpreisigen Cine-Objektive sollten nicht unterschätzt werden und können für einige Projekte den besonderen Look bringen.

Sigma High Speed Zoom/Prime und Fotoobjektive

Sigma bietet mit der High Speed Serie hervorragende Einsteiger-Cine-Objektive

  • Highspeed-Zooms 18-35mm und 50-100mm
  • Sehr lichtstark mit T2.0 Blende
  • Preis-/Leistungsverhältnis kaum schlagbar
  • Weicher/Warmer Look
  • Idealer Einstieg in Cine-Linsen

Wer es noch etwas günstiger haben möchte, kann ohne Bedenken zu den Fotoobjektiven von Sigma greifen. Ähnlich wie Canon bietet Sigma eine breite Palette an sehr guten Objektiven – jedoch zum schmaleren Preis.

Günstige Cine Festbrennweiten: Samyang/Walimex/Xeen

Samyang, Walimex und Xeen halten sehr günstige Cine Festbrennweiten bereit, die ideal für den Einstieg in die Kinowelt dienen. Mit verschiedensten Brennweiten und Objektivmounts kann man sich kaum günstiger ein ganzes Set zusammenstellen.

Trotz des Preises bieten die Objektive dieser Hersteller noch eine beeindruckende Abbildungsqualität und können mit ihrem eher warmen, weichen Look für viele Anwendungen genutzt werden.

Premium Objektive von Zeiss und Schneider Kreuznach

Zeiss und Schneider Kreuznach bieten höherpreisige Cine Objektive mit EF-Mounts an. Der Preis spiegelt sich natürlich auch in der Abbildungsqualität und Verarbeitung der Objektive wider. Für größere Projekte und Produktionen kann man sich auf solche Objektive verlassen.

Bei Zeiss kann die CP.3 Serie hervorgehoben werden, die für ihre Abbildungsleistung ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis besitzen. Die Objektive sind gestochen scharf und besitzen einen eher kühleren/klinischen Look.

Das Pendant zu der CP.3 Serie ist bei Schneider Kreuznach die Xenon Serie mit einem eher wärmeren Look.

Weitere Objektive

Die Liste an Herstellern für EF-Objektive ist lang:
    

     

    

    

u.v.m. Dies ist aber auch die stärke des EF-Objektivmounts: Man findet im Markt eine große Anzahl an Objektiven in sämtlichen Preisklassen.

Da ist für nahezu jedermann etwas dabei. Beispielsweise  sogar einen Sonderling wie das LAOWA 24mm f/14 Probe für Makroaufnahmen der anderen Art.

Akku / Stromspeisung: More Power!

Der wohl größte Nachteil der BMPCC4K/6K ist die Stromspeisung. Intern können nur LP-E6 Akkus genutzt werden. Diese sind zwar recht günstig, aber besitzen auch keine allzu hohe Kapazität. Blackmagic gibt eine Akkulaufzeit von 60 min (BMCCP4K) bzw. gar 45 min (BMCCP6K) an. Erfahrungsgemäß ist die Akkulaufzeit jedoch wesentlich geringer, wenn in 4K/6K aufgezeichnet und die Displayhelligkeit nicht gedrosselt wird (von der Speisung externer Geräte ganz zu schweigen).

Wer grundsätzlich längere Drehs vor der Brust hat und kein Koffer voller LP-E6 Akkus mitführen will, der greift zu cleveren Lösungen, um potentere Akkutypen wie NP-F oder V-Mount zur Kamera- und Zubehörversorgung zu verwenden.

Unsere Favoriten:

Diverse DC-Kabel und Batteriegriff von Blackmagic

Jedem BMPCC4K/6K Besitzer wird das DC Kabel Set von Blackmagic empfohlen welches folgendes enthält:

  • 2-Pin zu D-Tap Kabel – Speisung über V-Mount Akkus
  • 2-Pin zu Hohlstecker Kabel – Speisung über Akkulösung mit Hohlstecker Ausgängen
  • 2-Pin auf offenes Ende Kabel – zum Selberlöten

Zusätzlich bietet Blackmagic ähnlich zu regulären DSLM/DSLR Kameras einen Batteriehandgriff:

NP-F Akku Adapter von Blind Spot

  • Günstige & kompakte Lösung, um Kamera über NP-F Akkus zu speisen
  • Vorteil von NP-F Akkus:
    • Auch in höheren Kapazitäten erhältlich  (bis zu 7800mAh im Vergleich zu 2040mAh bei LP-E6)
    • Recht günstig &  kompakt
    • Ebenfalls von vielen anderen Geräten genutzt
  • Anschluss über Hohlstecker – Entweder über D-Tap zu Hohlstecker Kabel oder Hohlstecker zu LP-E6 Akku-Dummy
  • Besitzt an Unterseite Blitzschuhschiene und 1/4″ Gewindebohrung zur Anbringung

Bebob COCO: V-Mount Akkulösung für das gesamte System

  • Ideal zur Speisung von Kamera samt Zubehör (Externer Monitor, Funkstrecke, Fokusmotoren etc.)
  • V-Mount Akkus gibt es in verschiedensten Kapazitäten und Größen
    • Micro V-Mount Akkus eignen sich dafür ideal
  • Mehr Ausgänge als andere V-Mount Adapter:
    • 2x Twist D-Tap
    • 2x USB 5V
    • 4x Hirose (5V/7V/8,4V/12V)
  • Verschiedenste Adapterkabel erhältlich
  • Anbringung über 15mm Rohre
  • Schräge Stellung möglich zur Nutzung als Gegengewicht bei Schulterstützen

Core SWX PB-EDGE-BMPCC4

  • Günstiger V-Mount Akku mit 49Wh
  • Universell nutzbar, an allen Geräten mit V-Mount
  • Kann zwischen Kamera und Stativ angebracht werden
  • Quick Release System
  • Hohlstecker, D-Tap & USB Ausgänge
  • Akku Dummy zur Speisung der BMPCC4k/6K
  • Kleines Display zur Anzeige der verbleibenden Laufzeit

Weitere Stromlösungen

Neben den genannten Lösungen, gibt es noch weitere Stromlösungen. Die Hersteller, die solche Lösungen anbieten sind:

           

             

Speichermedien: Safety first!

In Puncto Aufzeichnungsmedium ist man bei Blackmagic schon etwas verwöhnt… Bei der BMPCC4K/6K ist es möglich sowohl auf SD-Karten, CFast Karten oder via USB-C direkt auf Festplatten aufzuzeichnen. Somit kann je nach Budget, Codec und bereits vorhanden Speichermedien das Passende gewählt werden.

Für Aufzeichnungen bis zu 4K DCI RAW 12:1 reichen UHS II SD Karten aus, die mittlerweile sehr günstig erhältlich sind. Für alle höheren Codecs/geringeren Komprimierungsstufen muss auf CFast Karten oder SSDs via USB-C zurückgegriffen werden.

Die Aufzeichnung via USB-C ist ein revolutionärer Ansatz und bringt viele Vorteile mit sich: Der Schnitt kann direkt von der Festplatte mit dem aufgezeichneten Material erfolgen, was den Datentransfer von einer (CF-/SD-) Karte zum Rechner erspart. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass der USB-C Anschluss nicht wirklich verriegelt ist. Löst sich das Kabel während der Aufzeichnung kann die gesamte Aufnahme ruiniert sein. Zusätzlich muss beachtet werden, dass bei der Aufzeichnung via USB-C keine (parallele) Aufnahme im SD Karten-Slot möglich ist. Außerhalb von Studio- und Stativdrehs empfehlen wir daher immer die interne Aufzeichnung auf CFast/SD Karten.

Bei der Auswahl der passenden Speichermedien sollte immer die offizielle Liste kompatibler Speichermedien für BMPCC4K/6K von Blackmagic referenziert werden – die dort genannten Medien werden definitiv von der BMPCC4K/6K unterstützt.

Unsere Highlights? Hier sind sie:

Angelbird Match Pack BMD Pocket

  • Ideales Starter-Kit bestehend aus:
  • Ideal zur Aufzeichnung von 3:1 RAW bis zu 6Kp50
  • Sehr robust
  • Wasser-, Staub-, Schlag- und Temperaturfest
  • Inklusive Befestigungsklammer für die SSD
  • ESD & Überladungsschutz
  • Schreibgeschwindigkeit: bis zu 560 MB/s (CFast) / 500 MB/s (SSD)
  • Lesegeschwindigkeit: bis zu 498 MB/s (CFast) / 560 MB/s (SSD)
  • Bis zu 3 Jahre Garantie & Datenrettung inklusive

Angelbird AV Pro SD UHS II V90 Karten

  • Ideal für Aufzeichnung von 12:1 RAW bis zu 4K30p
  • Sehr robust
  • Wasser-, Staub-, Schlag- und Temperaturfest
  • ESD & Überladungsschutz
  • Günstige 2er Packs erhältlich
  • Schreibgeschwindigkeit: bis zu 260 MB/s
  • Lesegeschwindigkeit: bis zu 300 MB/s
  • Bis zu 3 Jahre Garantie & Datenrettung inklusive

SanDisk Extreme PRO CFast 2.0

  • Ideal für Aufzeichnung von 3:1 RAW bis zu 6Kp50
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Schreibgeschwindigkeit: bis zu 450 MB/s
  • Lesegeschwindigkeit: bis zu 525 MB/s
  • 30 Jahre Herstellergarantie & RecuePro Deluxe Software inklusive

Weitere Speichermedien

                
            

Externe Monitore: Wie hell muss es sein?

Der zweite große Schwachpunkt der BMPCC4K/6K ist der Bildschirm. Die Kameras bieten zwar einen großen FullHD 5″ Touch Screen (auch für die Menüeinstellungen), jedoch ist dieser Bildschirm fest im Gehäuse verbaut und lässt sich somit nicht rotieren. Ebenso ist das Display bei direktem Sonnenlicht nahezu unbrauchbar. Entweder behilft man sich (leidlich) mit einer Sonnenblende  oder setzt auf externe Monitore.

Die Pocket verfügt über einen HDMI (Typ A) Ausgang, worüber externe Monitore angeschlossen werden können. Als gängige Größe für externe Monitore haben sich die verfügbaren 5- und 7-Zoll Displays etabliert.

Wichtig bei der Wahl des Monitors ist – neben der Auflösung und Farbwiedergabe – die maximale Helligkeit. Wie hell der Monitor sein sollte, hängt davon ab, wo gedreht wird. In den meisten Fällen sollten Helligkeiten von 1000 Nits ausreichend sein.

Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass das Display gängige Monitoring-Tools wie Zebra, Peaking, Focus Assist, False Color etc besitzt. Das Importieren von 3D LUTs kann zudem äußerst hilfreich sein.

Unsere Empfehlungen sind daher:

Atomos Shinobi HDMI / SDI

  • 5″ FullHD Touch Monitor (1920x1080)
  • Anschluss via HDMI oder SDI je nach Version
  • Helligkeit von 1000 cd/m²
  • Unterstützung von 3D LUT
  • Monitor ist kalibrierbar via Kalibrierungsgerät
  • Stromspeisung via NP-F Akkus
  • AtomOS:  Viele Tools & einfache Bedienung

SmallHD Focus 5/ Focus 7

  • 5″/7″ Touch Monitor mit 1280×720/1920×1080 Pixel
  • 800/1000 cd/m² Helligkeit
  • Anschluss via HDMI
  • Unterstützung von 3D LUT via SD-Karte
  • Stromspeisung via NP-F Akkus
  • DC-Ausgang zur Speisung der Kamera (Akku Dummys)
  • Anbringung via Blitzschuh-Haltebügel oder  1/4″ Gewinde
  • Einfache Steuerung via PageBuilder OS

Swit 5" CM-55C

  • sehr günstiger 5″ Full HD Monitor
  • 450 cd/m² Helligkeit
  • Unterstützt Kamerasignale bis 4K30p
  • Anschluss via HDMI
  • Unterstützung von 3D LUT via SD-Karte
  • Stromspeisung via LP-E6 / NP-F Akkus
  • DC-Ausgang zur Speisung der Kamera (Akku Dummys)
  • Anbrigung via Blitzschuh-Haltebügel oder  1/4″ Gewinde
  • Gängige Tools über Fensterlayout (ähnlich SmallHD)

Swit 7" CM-S73H

  • sehr günstiger & heller 7″ Full HD Monitor
  • 3000 cd/m² Helligkeit
  • Unterstützt Kamerasignale bis 4K
  • Anschluss via HDMI
  • Unterstützung von 3D LUT via SD-Karte
  • Stromspeisung via LP-E6 / NP-F Akkus
  • Anbrigung via Blitzschuh-Haltebügel oder  1/4″ Gewinde
  • Gängige Tools über Fensterlayout (ähnlich SmallHD)

Portkeys BM5

  • 5″ FullHD Touch Monitor (1920×1080)
  • REC/IRIS, Auto AV etc. kann über Monitor gesteuert werden
  • Anschluss via HDMI oder SDI
  • Helligkeit von 2000 cd/m²
  • Unterstützung von 3D LUT
  • Stromspeisung via NP-F Akkus
  • DC Out zur Speisung der Kamera

Weitere Monitore

             

           

             

Stative:

Ein vernünftiges Videostativ ist für jeden Filmemacher elementar und darf an keinem Set fehlen. Denn nur mit einem vernünftigen Fluidkopf lassen sich weiche Kameraschwenks durchführen.

Professionelle Videostative haben natürlich ihren Preis. Jedoch zahlt man immer für die Verarbeitungsqualität der Mechanik. Ein hochwertiges Stativ kann ohne Probleme mehrere Kameragenerationen überdauern – viele Filmemacher nutzen Ihre Stative durchaus über ein Jahrzehnt hinweg. Daher können wir nur empfehlen beim Stativ nicht zu sparen, um nicht bei jeder neuen Kamera dieses ebenfalls aufrüsten zu müssen.

Bei der Wahl des Stativs sollte auf die benötigte Traglast geachtet werden. Zu der Traglast der Kamera selbst zählt natürlich auch das angebrachte Zubehör. Ebenso sollte die Frage gestellt sein, ob ggf. in Zukunft mit schwereren Kameras gedreht wird. Mit maximalen Traglasten im Bereich von 8-12Kg sollte man für die meisten Set Ups gut gerüstet sein.

Jeder hochpreisige Stativkopf besitzt eine in Stufen einstellbare Dämpfung. Je mehr Dämpfungsstufen der Kopf besitzt, desto feiner kann diese eingestellt werden.

Ebenfalls sollte auf das Gewicht des Stativs selbst geachtet werden. Bei den meisten Stativbeinen gibt es daher (meist etwas teuerere) Kohlefaser-Varianten zur Auswahl.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Handhabbarkeit des Stativs. Die Nutzung des Stativs sollte bei geübten Fingern schnell und intuitiv erfolgen.

Manfrotto Nitrotech N8

  • Günstiges Einsteigerstativ
  • Traglast von 0 bis 8kg
  • Sehr nützliches Stufenloses Counter-Balance System
  • Schnellwechselplatte mit Sideload-System
  • Variabel einstellbare Dämpfung der Schwenk-/Neigeachse (Stufenlos)
  • In Kohlefaser/Alu Variante erhältlich (2-/3-fach ausziehbar)

Sachtler Ace XL

  • Einsteiger-Stativ von Sachtler
  • Hochwertige „Sachtler-Qualität“
  • Traglast von 2 bis 8 kg
  • 8 -stufiger Gegengewichtsausgleich
  • 3- Stufige Dämpfung für Schwenks/Neigung
  • Besonders interessant in „FlowTech“-Variante (ausgezeichnete Handhabung)

Sachtler FSB 6

  • Profi-Kopf aus der FSB-Reihe von Sachtler
  • Hochwertige „Sachtler-Qualität“
  • Traglast von 1,5 bis 8 kg
  • 10 -stufiger Gegengewichtsausgleich
  • 3- Stufige Dämpfung für Schwenks/Neigung
  • Besonders interessant in „FlowTech“-Variante (ausgezeichnete Handhabung)

Weitere Stative

          

        

Audio: Wichtiger als das Bild?

Woran erkennt man am schnellsten ein professionell gemachtes Video? Ganz klar: am Ton! Hübsche Bilder zu kreieren ist die eine Sache. Wenn dazu Atmo, Sprache und Effekte anständig aufgezeichnet (und bearbeitet) wurden, wertet es das Gesamtbild des Werkes um ein vielfaches auf. Dass dieser Aspekt bei vielen Filmemachern zu wenig Aufmerksamkeit erfährt, kann nicht oft genug betont werden! (Entschuldigt bitte den schlechten Wortwitz…)

Positiv stellen wir fest, dass die BMPCC4K/6K im Vergleich zu vielen Kameras dieser Bauform, neben dem 3,5mm Klinkeneingang auch eine Mini-XLR Schnittstelle besitzen. Für viele Run&Gun-Anwendungen kann daher gänzlich auf externe Audio-Rekorder verzichtet werden. Der Mini-XLR Eingang bietet die Möglichkeit auch 48V Phantom gespeiste Mikrofon zu betreiben.

Um ein Mikrofon direkt an der Kamera zu befestigen, ist eine entsprechende Halterung von Drittanbietern notwendig – mit entsprechenden Kabeladaptern können selbstverständlich auch längere XLR-Strippen zum Absetzen auf Tonangel oder ähnlichem verwendet werden.

Überall, wo auf Kabel verzichtet werden soll/muss, können Funkstrecken eingesetzt werden. Beispielsweise bei Interviews, in welchen die Protagonisten mit Laveliermikrofon ausgestattet sind.

Sobald mehrere Audioquellen gleichzeitig aufgenommen werden müssen, kommt man dann allerdings um einen mobilen Audio-Mischer oder -Rekorder schwerlich herum. Bei einer abgesetzten Tonaufzeichnung auf einem separaten Rekorder nutzt man zum Synchronisieren über Timecode Generatoren den 3,5mm Klinkeneingang der Kamera.

Mikrofone

Deity Microphones S-MIC 2

  • Kurzes Richtrohr-Mikrofon (Shotgun, Super-Niere)
  • Ideal für Run&Gun Anwendungen & Interviews
  • Sehr neutraler Klang
  • Extrem geringes Eigenrauschen
  • Frequenzbereich: 50 – 20.000 Hz
  • Anschluss über 3-Pin XLR

Rode NTG-2

  • Sehr günstiges & anständiges Richtrohr-Mikrofon
  • Geringes Eigenrauschen
  • Klang recht basslastig – nicht viel Nachbearbeitung notwendig
  • Frequenzbereich: 20 – 20.000 Hz
  • Anschluss über XLR
  • Speisung über 48V Phantom oder AA-Batterie
  • Ideal für Run&Gun und Interviews

Sennheiser MKE600

  • Günstiges & ausgewogenes Richtrohr-Mikrofon
  • Geringes Eigenrauschen
  • Neutraler, ausgewogener Klang
  • Frequenzbereich: 40 – 20.000 Hz
  • Anschluss über XLR
  • Speisung über 48V Phantom oder AA-Batterie
  • Ideal für alle Anwendungen

Weitere Mikrofone

                

               

Funkstrecken / Audio Rekorder / Timecode

Rode Wireless Go!

  • Sehr kompakte & günstige Funkstrecke
  • Übertragung im 2,4 GHz Frequenzbereich (Keine Anmeldung notwendig)
  • Anschluss eines Lavelier Mikrofons via 3,5mm Klinke
  • Eingebautes Mikrofon im Sender (Lavelier nicht zwingend notwendig)
  • Funkreichweite bis zu 70 m
  • Integrierter Akku mit bis zu 7h Laufzeit
  • Ideal für schnelle Drehs wie Reportage, Dokumentationen, VLogs etc.
  • Anschluss an Kamera via 3,5mm Klinke

Sennheiser XSW-D Serie

  • Kompakte & günstige Funkstrecke
  • Sender & Empfänger in verschiedenen Varianten (XLR/3,5mm Klinke) erhältlich
  • Lizenzfreier 2,4 GHz-Frequenzbereich
  • Maximale Reichweite von 75m
  • Automatisches Frequenz- und Interferenzmanagement
  • Eingebauter Akku – Laufzeit bis zu 5h
  • Ideal für nahezu alle kleineren Produktionen

Zoom F4

  • Günstiger Audio Mischer für bis zu 6 Spuren
  • 4x XLX Eingänge
  • 4x Line Eingänge
  • 2x XLR Ausgänge
  • 1x 3,5mm Kopfhörer Ausgang
  • Max. 24 bit Auflösung 192 kHz Abtastung
  • Timecode Ein-& Ausgabe via BNC- Anschlüsse
  • Stromversorgung via AA Batterien, Hirose Eingang oder Netzteil

Sound Devices MixPre3

  • Ausgezeichneter Mobiler Audiorekorder mit bis zu 5 Spuren
  • Hervorragende Mikrofon-Vorverstärker mit 76 dB Gain
  • Wenig Eigenrauschen: -128 dBu max.
  • 3x XLR Eingänge
  • 3x Line Eingang
  • Max. 24bit Auflösung & 96 Hz Abtastrate
  • 3,5mm Klinke Ein-& Ausgang

Tentacle Sync

  • Kompakter & günstiger Timecode Generator
  • Unkomplizierter Workflow – einfache Konfiguration
  • Integrierter Akku mit 35h Laufzeit
  • Generiert alle SMPTE Timecode Bildraten
  • Timecode-Ausgang mit fast allen gängigen Kameras & Rekorder kompatibel
  • Eingebautes Mikrofon für Referenzton

Weitere Funkstrecken und Audio Mischer

                   

                 

                   
  

Follow Fokus / Wireless Fokus

Bei der Nutzung von Fotoobjektiven gibt es zwar die Möglichkeit den Autofokus der BMPCC4K/6K zu nutzen, allerdings ist die Funktion der Kamera doch recht rudimentär und beim Filmen nicht wirklich nutzbar.

Daher sollte der Fokus mit der Hand gezogen werden. Demzufolge ist es sehr nützlich einen entsprechenden Follow Focus einzusetzen – einfach um weiche Fokusverlagerungen realisieren zu können.

Die meisten Follow Focus Systeme werden über 15mm/19mm Rods (Stützrohre) angebracht.

Für alle, die den Luxus haben mit einem Kamera Assistenten zusammenzuarbeiten, der sich allein auf das Fokus ziehen konzentrieren kann, gibt es kabellose Follow-Focus-Systeme.

Tilta FF-T03 Single-Side DSLR Follow Focus

  • Manueller Follow Fokus mit umfassenden Zubehör
  • 2 einstellbare Hart-Stops
  • Anbringung an 15mm Rods
  • Inklusive Zahnkränze für Foto-Objektive
  • Anpassbarer Widerstand des Fokusrads

Shape FA123

  • Günstiges Follow-Fokus-System für kompakte Set-Ups
  • Inklusive diversen Zahnräder für nahezu alle gängigen Objektive
  • Werkzeuglose Montage und Einstellung
  • Anbringung über 15mm Rohr
  • Zusätzliche Markierungsringe mit im Lieferumfang

Wooden Camera Zip Focus 15 mm LW

  • Leichter & kompakter Follow Fokus
  • Anbringung an einem 15mm Rohr
  • 1:1 Übersetzungsverhältnis
  • Benötigt nur wenig Platz – optimal für kompakte Set-Ups
  • Inklusive zwei Markierungsringen mit Hard-Stops
  • Inklusive Reibungsgetriebe für Fotoobjektive

Tilta Nucleus-M

  • Günstige drahtlose Follow-Focus Lösung
  • Inklusive zwei Motoren, Handsteuereinheit und zwei Handgriffe
  • Ideal zur Nutzung an Gimbals & Schulterrigs
  • Handeinheit kann sowohl Fokus, Zoom & Iris Steuern
  • Vielseitig einsetzbar

Tilta Nucleus Nano

  • Günstige, kompakte & drahtlose 1-Achsen Follow-Focus-Lösung
  • Ideal für kleinere Set-Ups und Gimbals wie Ronin-S
  • Handsteuereinheit kann an Rig, Gimbal o.ä. angebracht werden
  • Motor kann via Micro USB mit Strom versorgt werden

Weitere Follow Focus Lösungen

             

              

             

              

Stabilisierungssysteme / Slider

Verwackelte Aufnahmen? Kein Problem!

Die BMPCC4K/6K besitzen keine interne Stabilisierung des Sensors, weswegen es einer gewissen Erfahrung und Übung bei Handheld-Anwendungen benötigt.

Bei der Wahl des entsprechenden Stabilisierungssystem scheiden sich die Geister. Während die Einen eher auf die komplexere Handhabe von Steady-Cams schwören (und den recht natürlichen Look dieser Systeme präferieren), setzen die Anderen eher auf Gimbals.

Gimbals haben den großen Vorteil, dass die Kamera einerseits in einer galvanischen Aufhängung sitzt und anderseits bei Bewegung über elektrische Motoren an den Achsen stabilisiert wird. Dadurch ist die Handhabung sehr einfach und es bedarf weniger Übung in der Handhabe (im Vergleich zur Steady-Cam).

Für einige wirken die Aufnahmen zu stark stabilisiert. Unserer Meinung nach sind Gimbals trotzdem die interessantere Alternative, da diese vielseitiger genutzt werden können. Jeder Gimbal ist gleichzeitig ein 3-Achsen Motion Head. Beispielsweise kann das Gimbal relativ einfach an einem Kran oder an einen anderen (schwer erreichbaren) Ort befestigt werden und via mitgeliefertem Controller oder App komplett ferngesteuert werden.

Slider für mehr Dynamik im Bild

Bei Videos mit vielen Aufnahme vom Stativ, kann es leider oft vorkommen, dass das ganze Video etwas langweilig wirkt. Besonders bei Interviews, in welchen längere Monologe geführt werden und wenig Schnittmaterial vorhanden ist, kann es äußerst nützlich sein mehr Dynamik in die statischen Aufnahmen zu bekommen. Genau dafür können Slider genutzt werden.

Die manuellen Slider fangen schon bei wenigen Hundert Euro an und sind ideal für den mobilen Gebrauch. Für alle Filmer, die alleine mit mehreren Kameras unterwegs sind, gibt es Slider mit elektrischen Motoren, die via App oder Controller gesteuert werden können. So können dann Sliderfahrten programmiert werden und der Filmer kann sich auf Nahaufnahmen mit einer anderen Kamera konzentrieren. Diese Slider sind hingegen etwas teurer und schwerer.

DJI Ronin-S Gimbal

  • Leichter & günstiger Ein-Hand Gimbal
  • Sehr starke Motoren, einfache Handhabung
  • Maximaler Traglast von bis zu 3,6 Kg
  • Kamera-Display gut sichtbar
  • Follow Focus Motor seperat erhältlich zur Fokussteuerung
  • Unterschiedlichstes Zubehör erhältlich (Dual-Handgriffe, Monitor-Befestigung etc.)
  • Möglichkeit zur Steuerung via Force Pro

Tilta Gravity G2x

  • Leichter & günstiger Ein-Hand Gimbal
  • Starke Motoren, einfache Handhabung
  • Maximaler Traglast von bis zu 3,6 Kg
  • Kamera-Display gut sichtbar
  • Ideal nutzbar mit Nucleus-Nano Fokusmotor
  • Unterschiedlichstes Zubehör erhältlich (Dual-Handgriffe, Monitor-Befestigung etc.)

Rhino Slider

  • Sehr leichter motorisierter Slider in unterschiedlichen Längen
  • Modulares Design: Schienen können ausgetauscht werden
  • Carbon & Alu Schienen erhältlich
  • 4-Achsen Motionhead (inkl. Autotracking)
  • Steuerung via Smartphone App
  • Fokusmotor zur Fokussteuerung
  • Bis zu 22kg Traglast (mit Alu Schienen)

Slidekamera X-Slider

  • Äußerst robuster manueller Slider
  • In verschiedenen Längen erhältlich
  • Traglast von bis zu 20 Kg
  • Konfigurierbar mit umfangreichen Zubehör
  • Elektrischer Motor zusätzlich erhältlich
  • Wagen mit Dämpfungssystem kann bestellt werden
  • Unterschiedliche Gewindebohrung zur Anbringung an Stativen
  • Smart-Eye erhältlich zum Tracken von Objekten

Weitere Slider und Gimbal

                   

                   

            

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